Miguel Zenon

Der Saal des M8 in Mainz so voll wie selten.
Miguel Zenon, Saxofonist aus New York mit lateinamerikanischen Wurzeln war von der Jazz – Initiative Mainz angekündigt.

Allerdings – wer von diesem Abend leichten Schmuse- Jazz ala Groover Washington Jr., – eventuell mit fusswippender Latino- Rhythmik –  erwartet hatte, der sah sich schnell eines Besseren, oder sagen wir „Grundlegend Anderem“ belehrt.

„Harte Kost“ war denn auch mehrmals als Fazit des Abends aus den Stuhlreihen hinter mir zu vernehmen.

Ich persönlich sah das anders und freute mich, denn es gibt wohl selten die Möglichkeit, zeitgemäßen Jazz direkt aus dem Big Apple hochprofessionell vorgetragen gewissermaßen vor der Haustür hören zu können. Und das Ganze für 12 Euro und Getränkepreisen, die ich noch aus den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts kenne.
Miguel Zenon war handwerklich gut (wer mich kennt, weiss, das ist  ein großes Lob) und scherte sich erfrischend wenig an den Vorgaben der Jazz-Historie, sondern drückte der Musik seine eigene Signatur auf. Ich gestehe, dass ich ihn vorher nicht kannte,  aber werde bei zukünftigen New York – Besuchen nach Live- Auftritten Ausschau halten.  Und wo wie gerade bei NY  und Weltklasse – Saxofonisten sind, möchte ich schnell noch die Gelegenheit nutzen, auf Wayne Escoffery hinzuweisen.

Für die Fotografie- Technik- Interessierten noch eine Aufgabe. Eines der Fotos ist mit der Sony NEX 6 gemacht, alle anderen mit der Leica M Monochrom. Jenes gilt es herauszufinden, ohne dabei auf die Metadaten der Galerie zu schielen.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s